Akupunktur:

Bei der Akupunktur werden sehr dünne Nadeln an spezifischen Punkten entlang von Leitbahnen am Körper platziert. Der Patient entspannt sich dabei auf einer Liege und ruht, während sich die heilsame Wirkung entfaltet. Diese chinesische Heilmethode hilft bei vielen Erkrankungen, bei denen herkömmliche Methoden erfolglos blieben.

Oft merkt man bereits verblüffend schnell, meist sogar nach der ersten Behandlung eine wohltuende, entspannungsfördernde und lindernde Wirkung.

Anwendungsbereiche der Akupunktur sind z.B.:

Wirkrichtungen Akupunktur:

  • Schmerzlindernd
  • Muskeltonus regulierend
  • Immunmodulierend
  • Psycho-neuro-endokrine Wirkung
  • Abschwellend
  • Durchblutungsfördernd
  • Vegetativ regulierend
  • Psychisch ausgleichend

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Naturheilkundliche Verfahren:

Zu naturheilkundlichen Verfahren, die zur Anwendung kommen zählen die Ernährungstherapie, Ordnungstherapie z.B. im Sinne der Rhythmik von Aktivität und Ruhe (Chronobiologie), maßvolles Tun und Essen und Anwendungen von Licht, Luft und Wasser, die Phytotherapie, Atemtherapie, Entspannungsverfahren, Darmreinigung und entgiftende Verfahren sowie Störfeldbehandlung.

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Myoreflextherapie:

Die Myoreflextherpie wurde 1990 von Kurt Mosetter aus verschiedenen Wissenschaftszweigen und traditionellen Erkenntnissen entwickelt. Sie vereint als integrativ ganzheitlich orientierter Ansatz im Arbeiten mit den Faszien und Muskeln Prinzipien der Phyisk und Biomechanik mit Neuraltherapie und funktioneller Dynamik von Muskelmeridianen, sowie die Psychotraumatologie und Neurobiochemie mit Schmerzstoffwechsel. Der Biografie orientierte Ansatz geht der Entstehungsgeschichte der Beschwerden durch Beobachtung der Reaktionen während der Behandlung nach.

Behandlungspunkte sind Muskelansätze, die oft Akupunkturpunkten oder Triggerpunkten entsprechen. Diese Punkte werden gehalten bis die Spannung des Muskels deutlich absinkt. Dies geschieht entlang Muskelketten oder -meridianen, die dem Spannungsmuster entsprechen. Es kommt zur Entlastung von Gelenken und Geweben und in Folge zur Regulation mit Wiederherstellung funktionstüchtiger, schmerzfreier Bewegungsumfänge. Neben Linderung von Schmerzen zeigt sich auch eine Auswirkung auf das Vegetativum mit Schlaf und zunehmender Ruhe u.v.m.

Myoreflextherapie

Die Myorefletherapie ist eine manuelle Regulationstherapie. Die Behandlung erfolgt am muskulären (myos) System des Bewegungsapparates. Gleichzeitig bietet sie Zugriff auf alle Körperfunktionen und Organe.

Was ist Schmerz?

Schmerzen können als Signal eines gestörten körperlichen Gesamtgleichgewichtes sowie einer gestörten Bewegungsgeometrie betrachtet werden. Sehr viele Schmerzgeschehnisse und degenerative Veränderungen entstehen aufgrund funktioneller Fehl- und Überbelastungen, Bewegungsarmut, psychischer Belastung und vielem mehr.

Wie wirkt Myoreflextherapie?

Bei der Myoreflextherapie werden in erster Linie Muskelansätze behandelt. Nach einem Funktions- und Tastbefund wird über Druckpunktstimulation an ganz bestimmten Regulationspunkten der Muskulatur ein Reiz gesetzt. Dieser wird an das Gehirn weitergeleitet. Von dort aus wird das Spannungsmuster der jeweiligen Muskulatur reflektorisch reguliert. Verändern und regulieren sich die muskulären Arbeits- und Bewegungsmuster, können die Beschwerdebilder abklingen, Gelenke und Weichteilestrukturen erfahren eine Entlastung und selbst chronisch degenerativ fortschreitende Veränderungen werden aufgehalten und regenerieren.

Dabei stützt sich diese Therapie nach Dr. Kurt Mosetter auf verschiedene Eckpfeiler:

  • Anatomie, Orthopädie
  • individuelle Schmerzbiographie
  • Biochemie, Neurobiochemie
  • Physik, Biokinematik
  • Psychologische Medizin, Psychotraumatologie
  • TCM, Akupunktursysteme
  • Gehirnforschung

Für welche Erkrankungen ist die Myoreflextherapie besonders geeignet?

Erkrankungen des gesamten Bereichs „Bewegungsapparat“ mit Muskeln, Sehnen, Gelenken, Bändern, z. B.

  • Lumboischialgie („Hexenschuss“)
  • Bandscheibenvorfall
  • chronische Schmerzen
  • Kniefunktionsstörungen
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Fibromyalgie
  • Schleudertrauma
  • funktionelle Gelenkblockaden, Arthrose
  • Skoliose

funktionelle Organstörungen, z. B.

  • funktionelle Bluthochdruck
  • funktionelle Herzrhythmusstörungen
  • funktionelle Atembeschwerden (Asthma)

über die Verbindung der Kopfgelenke mit Auge, Ohr und Kiefer

  • Migräne, Kopfschmerz, Schwindel
  • Sehstörungen
  • Tinnitus
  • Kiefergelenkstörungen

Psychotraumatische Belastungen

  • Angst (mit Verspannungszuständen nach Unfall/ Überfall/Gewalt)
  • Chronische emotionale Belastungen
  • Burnout

ADHS/ADS

  • bei Kindern und Erwachsenen

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Bioidentische Hormontherapie:

Therapie mit natürlichen humanidentischen Hormonen nach Dr. Rimkus. Die Gabe erfolgt nach Analyse des Hormonstatus bei Beschwerden aufgrund Ungleichgewichten im Hormonhaushalt wie Endometriose, klimakterische und prämenstruelle Smyptome u.v.m.

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Transpersonale Psychotherapie:

Die Transpersonale Psychotherapie wie ich sie bei Gertrude Croissier lernte ist ein tiefenpsychologisches Verfahren, das die transpersonale Eben mit einbezieht. Das heißt die Anerkennung, dass uns eine innere Weisheit und Heilkraft innewohnt, mit der in bessere Verbindung zu kommen mein Anliegen als begleitende Therapeutin ist. Es geht dabei um Selbsterkenntnis und Bewusstwerdung. Denn erst was mir bewusst wird kann durchfühlend geheilt, integriert und gewandelt werden.

Diese Prozessarbeit unterstütze ich mit Methoden der Körpertherapie, des Aufstellens, Traumarbeit, Innere Kind Arbeit, Imaginationen und der Transpersonalen Klangtherapie.

„Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann,

und worüber es unmöglich ist zu schweigen.“

                                                                                       Viktor Hugo